Neue LabVIEW-Werkzeuge optimieren Entwicklung von FPGA-basierten Anwendungen
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Um die Entwicklung von Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs) zu optimieren und deren Verwendung für Anwender zu vereinfachen, übernimmt NI eine federführende Rolle bei einem Zusammenschluss von FPGA-Entwicklern und Drittherstellern zur Erstellung einer LabVIEW-FPGA-Plattform. Diese besteht aus Werkzeugen und Entwicklungsressourcen, darunter die neuen LabVIEW-FPGA-IP-Cores (IP, Intellectual Property) zur Steuerung und Verarbeitung, dem neuen FPGA IPNet, in dem NI-Mitarbeiter, National Instruments Alliance Partner und Kunden online LabVIEW-FPGA-IP austauschen können, sowie aus neuen I/O-Modulen von Drittherstellern für die Plattform NI CompactRIO. Wegen der kurzen Entwicklungszeit, geringen Kosten und hohen Leistung bieten FPGAs Anwendern weiterhin eine Alternative zu benutzerspezifischem Hardwaredesign. Mit diesen neuen Werkzeugen können jetzt auch Anwender ohne Erfahrung im Hardwaredesign mit FPGAs diese jetzt einfach in ihren Prüf-, Steuer- und Regelaufgaben einsetzen.
Abbildung 1: Lassen Sie andere Anwender von LabVIEW-FPGA im IPNet an Ihren IPs und Ihren Beispielen teilhaben und profitieren Sie schon heute von über 100 LabVIEW-FPGA-Funktionen.
Neue LabVIEW-FPGA-IP-Cores und IPNet
Mit dem neu veröffentlichten LabVIEW 8.5 FPGA Module führt NI integrierte IP-Cores für die Signalerzeugung, PID-Regelung und digitale Signalverarbeitung ein. Anwender können sich neuer Mehrkanal-PID und digitaler Filterfunktionen bedienen, um über 80 FPGA-basierte PID-Schleifen ablaufen zu lassen oder über 200 analoge Eingangskanäle mit In-Line-Filtern innerhalb eines einzigen FPGAs zu realisieren. Alle neuen IP-Cores im LabVIEW 8.5 FPGA Module sind konfigurationsbasiert, d. h. Anwendern steht eine leistungsstarke Schnittstelle für die schnelle Implementierung von IP in LabVIEW FPGA ganz ohne Programmieraufwand zur Verfügung. Neben neuen IPs im LabVIEW FPGA Module präsentierte NI vor kurzem das IPNet (ni.com/ipnet), eine Website zum Suchen, Herunterladen und Austauschen von LabVIEW-FPGA-IPs. So profitieren Anwender von der Arbeit von Kollegen und können ihre Entwicklungszeit von FPGAs reduzieren. Es gibt bereits über 100 FPGA-IP-Funktionen für Mathematik und Signalverarbeitung, Datenerfassung, Signalerzeugung, Steuerung und Regelung, Kommunikationsbusse und digitale Protokolle sowie Sensorsimulation.
Abbildung 2: Entwickler testen ihre CompactRIO-Module von Drittherstellern mit NI-Ingenieuren beim „CompactRIO Plugfest“ auf der NIWeek 2007.
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„CompactRIO Plugfest“ – über 60 Module der C-Serie verfügbar
NI und seine Alliance Partner arbeiten zusammen, um eine wachsende Palette von I/O-Modulen der C-Serie für die FPGA-basierte CompactRIO-Plattform zu entwickeln. Im Rahmen der NIWeek 2007 war NI Gastgeber des ersten „CompactRIO Plugfest“, bei dem Entwickler von CompactRIO-Modulen ihre Produkte auf Kompatibilität mit der CompactRIO-Plattform testeten und sich direkt mit dem CompactRIO-Entwicklerteam von NI austauschen konnten.
Mehr als zehn Unternehmen nahmen am „CompactRIO-Plugfest“ teil und es gibt zur Zeit über 25 CompactRIO-Module von Drittherstellern. U. a. stehen folgende Module zur Verfügung:
- Schaltmodule für Wireless LAN und Ethernet von S.E.A.
- Wireless ZigBee-Netzwerkmodul von S.E.A.
- PROFIBUS Master/Slave-Modul von COMSOFT
- LIN-Modul von S.E.A.
- MIL-STD-1553-Modul von Mindready
- ARINC-429-Übertragungsmodul von SET
- ARINC-429-Empfängermodul von SET
- Lineares Piezo-Verstärkermodul von DSM
Einschließlich dieser neuen Module umfasst die Plattform der C-Serie jetzt über 60 Module von NI und Partnern aus aller Welt im Bereich Analog- und Digital-I/O, Kommunikationsbusse und -protokolle, Motorensteuerung u. v. m. Anwender können mit Modulen der C-Serie, die während des laufenden Betriebs austauschbar sind, das FPGA innerhalb von CompactRIO an reale Sensoren, Aktoren und Kommunikationsprotokolle anschließen.
LabVIEW-FPGA-IP herunterladen oder mit anderen Anwendern austauschen
Weiterführende Informationen zu CompactRIO und FPGA
Embedded FPGA Konfiguration
Integrieren Sie FPGA-Hardware ganz einfach in Ihr VME-System. Anleitungen hierzu finden Sie in unserem Resource Kit:
Dieser Artikel erschien erstmals im Instrumentation Newsletter, Ausgabe Q4 2007
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