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Änderungen und Neuerungen in LabVIEW 2015


Hilfe zu LabVIEW 2015

Ausgabe: June 2015

Artikelnummer: 371361M-0113

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Mit dem Symbol gekennzeichnete Funktionen stammen von Vorschlägen aus dem NI Idea Exchange auf ni.com.

Lesen Sie bitte die Hinweise zum Upgrade auf LabVIEW 2015, um eine vollständige Liste der Neuerungen und Änderungen, Informationen zu Upgrade- und Kompatibilitätsproblemen für spezifische Versionen von LabVIEW und um Aktualisierungsanweisungen zu erhalten.

Bekannte Funktionsprobleme, Kompatibilitätsprobleme, Fehlerkorrekturen sowie kurz vor Veröffentlichung hinzugefügte Funktionen von LabVIEW 2015 werden in der Datei readme.html im labview-Verzeichnis beschrieben.

Hinzufügen benutzerdefinierter Objekte in Kontextmenüs

Durch das Erstellen von Kontextmenü-Plugins können Sie in den Kontextmenüs von Frontpanel- und Blockdiagrammobjekten benutzerdefinierte Objekte hinzufügen. Sie können Kontextmenü-Plugins erstellen, die beim Anklicken eines Frontpanel- oder Blockdiagrammobjekts mit der rechten Maustaste im Bearbeitungsmodus oder während der Ausführung für Blockdiagrammobjekte angezeigt werden.

Um mit dem Erstellen eines Kontextmenü-Plugins zu beginnen, führen Sie das folgende Utility-VI aus und folgen Sie den Anweisungen auf dem Frontpanel: labview\resource\plugins\PopupMenus\Create Shortcut Menu Plug-In From Template.vi.

Das Utility-VI erzeugt die für das Plugin benötigten Dateien. Sie passen die Dateien dann für das Kontextmenü und die Ausführung des Plugins an.

LabVIEW 2015 enthält die folgenden Plugins:

  •   In Array oder Element ändern—Wandelt einen Skalarwert in ein Array desselben Typs um, oder wandelt ein Array in einen Skalar seines Elementtyps um. Dieses Plugin gilt für Bedien- und Anzeigeelemente, Bedien- und Anzeigeelementanschlüsse und Konstanten. Das Plugin unterstützt die Auswahl mehrerer Objekte [Idee wurde vom NI-Diskussionsforen-Mitglied "David_L." eingereicht].

  • Listenfelder leeren—Entfernt alle Zeilen aus einem Listenfeld oder einem mehrspaltigen Listenfeld. Dieses Plugin betrifft Listenfelder und mehrspaltige Listenfelder auf dem Frontpanel. Das Plugin unterstützt die Auswahl mehrerer Objekte.
  • Durchsuchen—Navigiert zum Speicherort eines SubVIs, einer Klasse oder einer Typdefinition auf dem Datenträger. Dieses Plugin betrifft SubVIs, Klassenelemente, Klassenelementanschlüsse, Klassenkonstanten, Typdef.- Elemente, Typedef.-Elementanschlüsse und Typdef.-Konstanten.
  • Objekte entfernen und Rest neu verbinden—Entfernt ein markiertes Blockdiagrammobjekt einschließlich der Verbindungsstücke und Konstanten, die mit dessen Ein- und Ausgängen verbunden waren, und ersetzt diese durch Verbindungen mit dem passenden Datentyp. Dieses Plugin gilt für Blockdiagrammobjekte, die gelöscht werden können. Das Plugin unterstützt die Auswahl mehrerer Objekte.
  •   Größe von Array-Konstanten an Inhalt anpassen—Passt die Breite einer Array-Konstante an das längste Element im Array an. Dieses Plugin gilt nur für Array-Konstanten. [Idee wurde vom NI-Diskussionsforen-Mitglied "blawson" eingereicht]
  •   2D-Array transponieren—Transponiert den Inhalt eines 2D-Arrays. Dieses Plugin gilt nur für 2D-Array-Elemente (Bedien- und Anzeigeelemente) und -Konstanten. Das Plugin unterstützt die Auswahl mehrerer Objekte. [Idee wurde vom NI-Diskussionsforen-Mitglied "moderator1983" eingereicht]
  • Alle nicht verbundenen Anschlüsse verbinden—Erstellt an allen offenen Ein- und Ausgängen der markierten Blockdiagrammobjekte automatisch Bedien- oder Anzeigeelemente oder Konstanten. Dieses Plugin gilt für Blockdiagrammobjekte, die verbunden werden können. Das Plugin unterstützt die Auswahl mehrerer Objekte.

Verbesserungen für das Ändern von Abständen auf dem Frontpanel oder Blockdiagramm

LabVIEW 2015 enthält Verbesserungen, die das Vergrößern von Abständen und Verkleinern von Abständen auf dem Frontpanel und im Blockdiagramm erleichtern.

Um den Abstand zwischen Objekten zu vergrößern, drücken Sie <Strg> und ziehen Sie den Cursor in die gewünschte Richtung. (OS X) Drücken Sie die <Option>-Taste. Um den Abstand zwischen nah beieinander liegenden Objekten zu verringern, drücken Sie <Strg-Alt> und ziehen Sie den Cursor in die gewünschte Richtung. (OS X) Drücken Sie die Tastenkombination <Option-Strg>. Die Objekte werden mit dem Mauszeiger in Echtzeit verschoben. Wenn die Ziehrichtung überwiegend vertikal oder horizontal ist, rastet der Vorgang in der entsprechenden Richtung ein.

Verbesserungen an Sonden

LabVIEW 2015 enthält die folgenden Verbesserungen für Sonden:

  • Die meisten Sondenanzeigen lassen sich an das Unterpanel Sondenanzeige des Sondenüberwachungsfensters anpassen.
  • Allgemeine Sonden für Array-Daten zeigen mehrere Elemente an. Zum Anzeigen von Elementen, die nicht in das Unterpanel Sondenanzeige passen, werden Bildlaufleisten eingeblendet.
  • Die Standardsonde für String-Daten ist eine benutzerdefinierte Sonde. Um die Sonde zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Verbindung und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option Benutzerdefinierte Sonde»Standard-String-Sonde aus. Sie können die String-Anzeigeart auswählen, indem Sie auf die graue Leiste links im Unterpanel Sondenanzeige klicken.

Hyperlinks in freien Beschriftungen

  LabVIEW 2015 erkennt URLs in freien Beschriftungen und kennzeichnet diese automatisch durch blauen unterstrichenen Text. Beim Anklicken des Hyperlinks wird dieser im Standard-Browser aufgerufen. In LabVIEW 2015 sind Hyperlinks per Standardeinstellung aktiviert. Zum Deaktivieren von Hyperlinks in Frontpanel-Beschriftungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Beschriftung und entfernen Sie im Kontextmenü das Häkchen vor dem Menüpunkt Hyperlinks aktivieren. Hyperlinks in Blockdiagrammbeschriftungen können nicht deaktiviert werden.

[Idee wurde vom NI-Diskussionsforen-Mitglied "Rick L." eingereicht]

Erstellen von Akteur- und Nachrichtenklassen des Akteur-Frameworks

Zum Erstellen von Akteur- und Nachrichtenklassen des Akteur-Frameworks müssen Sie jetzt kein Projekt mehr laden, das mit dem Akteur-Framework arbeitet. Sie können stattdessen mit Hilfe der neuen Kontextmenü-Optionen im Fenster Projekt-Explorer Akteur- und Nachrichtenklassen des Akteur-Frameworks erstellen. Die Kontextmenüoptionen im Fenster Projekt-Explorer ersetzen das bisherige Dialogfeld Akteur-Framework - Nachrichtenerstellung.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Projekt-Explorer auf ein Zielsystem und wählen Sie Neu»Akteur aus dem Kontextmenü aus.
  • Klicken Sie zum Erstellen einer Nachrichtenklasse mit der rechten Maustaste auf ein öffentliches Methoden-VI einer Akteurklasse und wählen Sie Akteur-Framework»Nachricht erstellen aus dem Kontextmenü aus. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste mehrere öffentliche Methoden-VIs anklicken und aus dem Kontextmenü Akteur-Framework»Nachrichten erstellen auswählen, um eine Nachrichtenklasse für jedes der gewählten öffentlichen Methoden-VIs zu erstellen.
  • Klicken Sie zum Erstellen einer Nachrichtenklasse für jedes öffentliche Methoden-VI in einer Akteurklasse mit der rechten Maustaste auf die Klasse und wählen Sie Akteur-Framework»Nachrichten für Akteur erstellen aus dem Kontextmenü aus. Auch können Sie mit der rechten Maustaste mehrere Akteurklassen anklicken und aus dem Kontextmenü Nachrichten für Akteure erstellen auswählen, um eine Nachrichtenklasse für jedes der öffentlichen Methoden-VIs in den ausgewählten Akteurklassen zu erstellen.
  • Klicken Sie zum Erstellen einer abstrakten Nachrichtenklasse für eine Akteurklasse mit der rechten Maustaste auf die Klasse und wählen Sie Akteur-Framework»Abstrakte Nachricht für Aufrufer erstellen aus dem Kontextmenü aus. Eine abstrakte Nachrichtenklasse definiert lediglich die Nachrichtendaten, jedoch nicht die Akteurklasse, welche die Nachrichtenklasse empfängt.
    • Sie müssen vor dem Erstellen einer dieser Klasse untergeordneten Nachrichtenklasse zunächst die abstrakte Nachrichtenklasse erstellen. Klicken Sie zum Erstellen einer untergeordneten Nachrichtenklasse mit der rechten Maustaste auf ein öffentliches Methoden-VI der Akteurklasse, welche die abstrakte Nachrichtenklasse empfangen soll, und wählen Sie Akteur-Framework»Unternachricht von abstrakter Nachricht erstellen. Für die Akteurklasse, welche die abstrakte Nachrichtenklasse empfängt, dient die neue untergeordnete Nachrichtenklasse zur Kommunikation mit der Akteurklasse, die die abstrakte Nachrichtenklasse sendet. Die Akteurklasse, welche die abstrakte Nachrichtenklasse sendet, muss weder die Empfängerklasse kennen, noch muss sie wissen, wie die abstrakte Nachrichtenklasse empfangen wird.
  • Zum Neuerstellen einer bestehenden Nachrichtenklasse, nachdem sich das Anschlussfeld des entsprechenden Methoden-VIs geändert hat, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Nachrichtenklasse und wählen Sie Akteur-Framework»Nachricht umschreiben aus dem Kontextmenü aus.

Verbesserungen am Frontpanel

In LabVIEW 2015 gab es folgende Verbesserungen am Frontpanel:

Überspringen der Fehler-Eingangs-Cluster mit der Tabulatortaste

In LabVIEW 2015 ist bei den neuen Fehler-Eingangs-Clustern auf der Seite Tastatursteuerung im Dialogfeld Eigenschaften die Option Element bei Tabulator überspringen per Standardeinstellung aktiviert. Beim Drücken der Tabulatortaste in einem VI während der Ausführung wird der Fehler-Eingangs-Cluster übersprungen. Um Fehler-Eingangs-Cluster in die Tabulatorreihenfolge aufzunehmen, deaktivieren Sie diese Option.

Hinweis  Für Fehler-Eingangs-Cluster, die aus einer älteren LabVIEW-Version stammen, müssen Sie die Option zum Überspringen der Elemente manuell aktivieren.

Verbesserungen an der Programmoberfläche

In LabVIEW 2015 gab es folgende Verbesserungen an der Programmoberfläche:

Verbesserungen an der Compiler-Optimierung

Die Ausführungsgeschwindigkeit großer VIs, die über dem Schwellwert für VI-Codekomplexität liegen, hat sich in LabVIEW 2015 aufgrund von Compiler-Optimierungen verbessert. Diese Verbesserungen können jedoch eine längere Kompilierzeit zur Folge haben. Sie können den Komplexitätsschwellwert auf der Seite Umgebung im Dialogfeld Optionen im Abschnitt Compiler anpassen. Das Ändern des Komplexitätsschwellwerts beeinflusst weiterhin das Profil zur Compiler-Optimierung, das beim Kompilieren von VIs basierend auf der VI-Codekomplexität relativ zum Schwellwert verwendet wird.

Auflisten fehlender Komponenten nach dem Laden von VIs

Während des Ladens von VIs werden Sie von LabVIEW nicht mehr dazu aufgefordert, VIs von fehlenden Komponenten wie LabVIEW-Modulen, -Toolkits und -Treibern sowie Zusatzpaketen von Drittanbietern zu suchen. Nach dem Laden von VIs können Sie über das Dialogfeld Ladewarnungen (Zusammenfassung) oder das Dialogfeld Warnungen zum Speichern für ältere Version zur Option Details anzeigen gelangen. Alternativ können Sie über Ansicht»Liste mit Lade und Speicherwarnungen das Dialogfeld Liste mit Lade- und Speicherwarnungen aufrufen. Das Dialogfeld Liste mit Lade- und Speicherwarnungen enthält den neuen Abschnitt Fehlende Komponenten, in dem die zum Laden des VIs benötigten fehlenden Komponenten aufgelistet sind.

Verschiedene Verbesserungen an der Programmoberfläche

In LabVIEW 2015 wurden die nachfolgend aufgeführten Verbesserungen an der Programmoberfläche vorgenommen.

  • Sie können den Fehlerring in einem SubVI verwenden, das inline in seine Aufrufer-VIs eingefügt ist.
  • LabVIEW 2015 enthält eine aktualisierte Version der Math-Kernel-Bibliothek (MKL) 11.1.3 (Software für Windows und Linux). MKL ist ein Softwarepaket eines Drittanbieters zur Leistungsverbesserung von VIs der linearen Algebra. Weitere Informationen zur MKL finden Sie auf der Webseite software.intel.com/en-us/intel-mkl der Intel Developer Zone.

Verschiedene Verbesserungen an Dialogfeldern

In LabVIEW 2015 wurden die nachfolgend aufgeführten Verbesserungen an Dialogfeldern vorgenommen.

  • Die Seite Zusätzliche Installer im Dialogfeld Eigenschaften für Installer enthält die neue Option Nur Runtime-Installationsprogramme anzeigen zum Filtern der anzuzeigenden Runtime-Installationsprogramme. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden nur Runtime-Installationsprogramme angezeigt. Diese Option ist per Voreinstellung aktiviert.
  • Das Dialogfeld Projektobjekte suchen enthält die neue Schaltfläche Exportieren. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Suchergebnisse in eine Textdatei zu exportieren.

Neue und geänderte VIs und Funktionen

LabVIEW 2015 umfasst folgende neue und geänderte VIs und Funktionen:

Neue VIs und Funktionen

LabVIEW 2015 umfasst folgende neue VIs und Funktionen:

Erweiterte TDMS-VIs und -Funktionen

Die Palette "TDMS (erweitert)" enthält eine neue Unterpalette mit dem Namen "TDMS im Speicher" zum Öffnen, Schließen, Auslesen und Übertragen von Daten in *.tdms-Dateien im Arbeitsspeicher. Diese Unterpalette enthält folgende Funktionen:

Die Palette "TDMS (erweitert)" wurde um die neue Funktion TDMS: Daten löschen ergänzt. Mit dieser Funktion können Sie aus einer * .tdms-Datei Daten eines Kanals oder mehrerer Kanäle einer Gruppe löschen.

Datentyp-Parser-VIs

Der Variant-Palette wurde eine neue Unterpalette mit dem Namen "Datentyp-Parsing" hinzugefügt, die folgende VIs enthält:

Mit Hilfe der VIs zum Parsen des Datentyps können Sie den Datentyp ermitteln, der in einem Variant enthalten ist, und Angaben zu diesem Datentyp einholen. Sie können außerdem feststellen, ob der Datentyp eines Variants einem bestimmten Datentyp entspricht.

Lesen aus und Schreiben in Dateien in Tabellen mit Trennzeichen

Die Palette Datei-I/O enthält folgende neue VIs:

  • Tabelle mit Trennzeichen lesen—Liest Textdateien aus, deren Inhalt durch Trennzeichen gegliedert sind. Dieses VI ersetzt das VI "Aus Tabellenkalkulationsdatei lesen".
  • Tabelle mit Trennzeichen schreiben—Wandelt Daten in einen trennzeichengegliederten Text-String um und überträgt diesen in eine Datei. Dieses VI ersetzt das VI "In Tabellenkalkulationsdatei schreiben".

Verschiedene neue VIs und Funktionen

LabVIEW 2015 umfasst die folgenden sonstigen neuen VIs und Funktionen:

Allgemeine Änderungen an VIs und Funktionen

In LabVIEW 2015 wurden folgende Änderungen an VIs und Funktionen vorgenommen:

  • Dateierweiterung ermitteln—Dieses VI enthält den neuen Ausgang Unveränderte Dateierweiterung, der die Dateierweiterung ausgibt, die zuvor in Datei angegeben wurde, jedoch ohne Punkt.

Verbesserungen am Application Builder

In LabVIEW 2015 wurden folgende Verbesserungen am LabVIEW Application Builder und an den Build-Spezifikationen vorgenommen:

(Windows) Erstellen von DLLs mit Typbibliotheken

Mit dem verbesserten Application Builder von LabVIEW 2015 können Sie festlegen, ob beim Erstellen von DLLs eine Typbibliothek eingebunden werden soll. Bei der Verwendung von TestStand oder von Knoten zum Aufruf externer Bibliotheken in LabVIEW müssen Sie die Option Typbibliothek für TestStand oder Knoten zum Bibliotheksaufruf aufnehmen manuell aktivieren, die sich auf der Seite Fortgeschritten des Dialogfelds Eigenschaften für DLL befindet. Die Typbibliothek wird vom Adapter TestStand C/C++ DLL, vom LabWindows/CVI-Adapter und vom Knoten zum Aufruf externer Bibliotheken in LabVIEW dazu verwendet, eine Liste von Funktionen in der DLL anzuzeigen, inklusive Parametern und Datentypen. Zum Einbinden einer Typbibliothek müssen Sie zusätzliche Werkzeuge installieren. Sie finden diese Werkzeuge auf ni.com/info nach Eingabe des Infocodes DownloadMSDTBuildTools.

Verbessern der Ladezeiten für in LabVIEW erstellte Anwendungen und DLLs

Mit dem schnellen Dateiformat erstellte eigenständige Anwendungen und DLLs können in LabVIEW schneller geladen werden.

Sie können das schnelle Dateiformat aktivieren, indem Sie entweder im Dialogfeld Eigenschaften für DLL oder Eigenschaften für Anwendung auf der Seite Fortgeschritten die Option Schnelles Dateiformat verwenden aktivieren. Diese Option ist per Standardeinstellung deaktiviert. Wenn die Option aktiviert ist, wird der Objekt-Cache-Speicher des Application Builders nicht verwendet. Das Erzeugen von eigenständigen Anwendungen und DLLs kann daher mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Hinweis  Stellen Sie vor dem Verwenden des schnellen Dateiformats sicher, dass die Option Fehlersuche aktivieren auf der Seite Fortgeschritten nicht aktiviert ist.

Neue und geänderte Klassen, Eigenschaften, Methoden und Ereignisse

LabVIEW 2015 umfasst die nachfolgend aufgeführten neuen und geänderten VIs, Funktionen und Knoten:

Eigenschaften und Methoden des VI-Servers

In LabVIEW 2015 sind folgende neue VI-Server-Eigenschaften und -Methoden hinzugekommen:

  • Eigenschaft "Hyperlinks aktivieren" (Klasse: Text)—Liest oder schreibt die Einstellung, die festlegt, ob URLs in freien Beschriftungen erkannt und automatisch durch blauen unterstrichenen Text gekennzeichnet werden sollen.
  • Methode "Anschluss trennen" (Klasse: Verbindung)—Unterbricht eine Verbindung mit einem Anschluss, ohne das offene Ende der Verbindung zu entfernen.
  • Eigenschaft "Namen der gefundenen abhängigen Komponenten" (Klasse: GObject)—Liest ein Array mit den qualifizierten Namen aller externen Dateiabhängigkeiten, die in den Speicher eines Objekts geladen sind. Ein Element kann beispielsweise eine Abhängigkeit von einer .ctl- oder einer .xctl-Datei haben. Wenn diese Abhängigkeit im Speicher existiert, ist ihr qualifizierter Name auch im Array enthalten.
  • Eigenschaft "Pfade der gefundenen abhängigen Komponenten" (Klasse: GObject)—Liest ein Array mit den Pfaden der externen Dateiabhängigkeiten, die in den Speicher eines Objekts geladen sind. Ein Element kann beispielsweise eine Abhängigkeit von einer .ctl- oder einer .xctl-Datei haben. Wenn diese Abhängigkeit im Speicher existiert, ist ihr qualifizierter Name auch im Array enthalten.
  • Eigenschaft "Namen der fehlenden abhängigen Komponenten" (Klasse: GObject)—Liest ein Array mit den qualifizierten Namen aller externen Dateiabhängigkeiten, die nicht im Objekt enthalten sind. Ein Element kann beispielsweise eine Abhängigkeit von einer .ctl- oder einer .xctl-Datei haben. Wenn diese Abhängigkeit fehlt, ist ihr qualifizierter Name in dem Array enthalten.
  • Eigenschaft "Pfade der fehlenden abhängigen Komponenten" (Klasse: GObject)—Liest ein Array mit den Pfaden aller externen Dateiabhängigkeiten, die nicht im Objekt enthalten sind. Ein Element kann beispielsweise eine Abhängigkeit von einer .ctl- oder einer .xctl-Datei haben. Wenn diese Abhängigkeit fehlt, ist ihr Pfad in dem Array enthalten.
  • Eigenschaft "Name des fehlenden VIs" (Klasse: SubVI)—Liest den qualifizierten Namen des von einem SubVI-Knoten aufgerufenen VIs, falls das VI nicht vorhanden ist. Anderenfalls wird ein leerer String ausgegeben.
  • Eigenschaft "Pfad des fehlenden VIs" (Klasse: SubVI)—Liest den Pfad des von einem SubVI-Knoten aufgerufenen VIs, falls das VI nicht vorhanden ist. Anderenfalls wird ein leerer String ausgegeben.
  • Eigenschaft "Wert (rückgängig möglich)" (Klasse: Element)—Hat den gleichen Effekt wie das Schreiben der Eigenschaft Wert für ein Element, jedoch wird der Vorgang zusätzlich mit Hilfe von Skripten registriert, wodurch es möglich wird, die Wertänderung rückgängig zu machen. Diese Eigenschaft kann nur festgelegt werden.
  • Eigenschaft "Standardwert (rückgängig möglich)" (Klasse: Element)——Hat den gleichen Effekt wie das Schreiben der Eigenschaft Standardwert für ein Element, jedoch wird der Vorgang zusätzlich mit Hilfe von Skripten registriert, wodurch es möglich wird, die Wertänderung rückgängig zu machen. Diese Eigenschaft kann nur festgelegt werden.

 

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